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„Menschlich Erwachsen“ – Hoch-Zeiten und Hoch-Feste des Lebens
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Entwurf und Vorschlag

Menschlich Erwachsen (erwünscht)

oder: Die Hoch-Zeiten des Lebens als Schlüsselsituationen allgemein erwünschter Menschlichkeit

                

Übersicht:                   

  1. „Erwachsen“?
    1. Zugabe
    2. Anfrage und Antwort
    3. Selbst-Verständigungen
  2. Menschlich Erwachsen (erwünscht)
    1. Augenblicke
    2. Wirkungen
    3. Vermehrungen
    4. Zu-mutungen
  3. Erläuterungen
    1. vorgeburtlich
    2. kindlich
    3. jugendlich
      1. kleine Zugabe
        1. kleine Augenblicke
        2. kleine Hoch-Zeiten
      2. Wirkungen
        1. Irritationen
        2. Wünsche, Phantasien
        3. Höhenflüge – Abstürze
        4. Ideale, Idole
        5. Täuschungen, Ent-täuschungen
        6. Ja-Nein? Zum „Ganzen“
    4. erwachsen (erwünscht)
      1. Große Zugabe
        1. Große Augenblicke
        2. Großes Erkennen
        3. fassungslos und fassbar
      2. Wirkungen
        1. Große Hoch-Zeiten
        2. Großes Wissen
        3. Großes Wünschen
  4. Große, große/kleine Selbstverwirklichung(en)
    1. Großes Ich/Wir
    2. Großes/kleines ich und wir
    3. Große – große/kleine Zugaben
    4. Ausblick

 


Einleitung:

(0) „Erwachsen“?   Zugabe – Anfrage und Antwort – Selbst-Verständigungen

„Erwachsen“ ist die allgemein übliche Beschreibung für die eigenständige und selbstbestimmte, selbst zugestimmte Teilhabe eines einzelnen Menschen an allen möglichen und unmöglichen Verhältnissen dieser Welt und dieses Lebens. Sie reicht über ein natürliches „Ausgewachsensein“ und über eine mögliche Teilhabe an natürlicher Erweiterung einer Gemeinschaft, an einer „Fortpflanzung der eigenen Art“ hinaus. Dem jeweiligen Erwachsensein vorausgegangen sind von Beginn an verschiedene, miteinander verbundene Zeiten des Wachsens und Erwachsenwerdens, des „Herauswachsens“ aus einzig selbstverständlich mitgegebener, „angewiesener“, „zugewiesener“ Teilhabe.

Im Gebrauch der Wörter „Wachsen“, „Reifen“, „Fortpflanzen“, „Erwachsenwerden“, „Erwachsensein“ für verschiedene Weisen einzelner menschlicher Selbstverwirklichungen spiegelt sich eine nahe Orientierung an den Weisen der übrigen natürlichen Selbstverwirklichungen auf diesem Planeten. In ihnen ist mit der Reife zur Teilhabe an der Entstehung neuer Einzelheiten der eigenen Art das einzelne Wachsen abgeschlossen. Die „natürliche Reife“ ist Abschluss, Ende, „Ziel“ des einzelnen Wachsens, als „Ausgewachsensein“. In menschlicher Selbstverwirklichung ist natürliche Reife Start, Beginn, Auftakt eines besonderen, „jugendlichen“ Erwachsenwerdens. Und mit dessen Ende ist auch kein „Abschluss“ erreicht, sondern der Beginn eines (erwünschten) menschlich erwachsenen einzelnen und gemeinsamen „Weiterwachsens“.

Zugabe

Im gewöhnlichen Reden darüber, was Menschen einzeln, gemeinsam und allgemein so tun und machen, wird meist wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass es sich bei den Akteur*innen um erwachsene Menschen handelt. Menschliches Leben wird mit menschlich erwachsenem Leben gleichgesetzt.

Dabei ist jegliches „Wachsen“, ist jede Zunahme nach einem bedingten und bedingungslosen „Anfang“, sind auch Erwachsenwerden und Erwachsensein zum einen erst mal einfach eine „überschüssige“ „überflüssige“ Zugabe, jedenfalls kein selbstverständlicher und notwendiger Teil eines „ganzen“ menschlichen Lebens. Jede einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichung kann jederzeit „ganz“, also zu Ende sein, ein „ganzes“ Leben mit Anfang und Ende. So wie ein einzelnes menschliches Leben kein selbstverständlicher und notwendiger Teil allgemeiner menschlicher Lebendigkeit ist, wie allgemeine menschliche Lebendigkeit kein selbstverständlicher und notwendiger Teil natürlicher Lebendigkeit auf dieser Erde ist, planetarisch- natürliche Lebendigkeit kein selbstverständlicher und notwendiger Teil universellen Geschehens, so gehören auch Erwachsenwerden und Erwachsensein überhaupt nicht selbstverständlich und notwendig zu einem einzelnen “ganzen“ menschlichen Leben hinzu. Es sind für die Menschen, die nicht in den frühen oder jungen Jahren ihres Lebens bereits wieder gestorben sind, weitere bedingungslose Zugaben zu einem bedingten und bedingungslos begonnen „Wachsen“, Zunehmen, Mehren, Vermehren, – bedingungslose „Ausbildungen“, „geschenkte“, „überflüssige“, „überschüssige“ Erweiterungen eines irgendwann abgeschlossenen, ganzen Lebens.

Anfrage und Antwort

Bei und zu allem Überfluss besteht erwachsenes menschliches Leben nun auch noch darin, selbst anzusagen, selbst zu bestimmen, wie ich mit diesem Geschenk umgehen möchte, was ich damit machen will oder nicht, ob und wie ich es annehmen, zurückweisen, zurückgeben möchte. Jedes erwachsene menschliche Leben ist ein größeres oder kleineres „Ja“ oder „Nein“, eine mehr oder weniger deutliche eigene Antwort auf die im menschlichen Erwachsenwerden sich stellende Frage, ob und mit welchem kleineren oder größeren „Ja“ auch immer ich diese Zugabe, dieses „Geschenk“ annehmen, ob und wie auch immer ich mich weiter selbst verwirklichen, ausbilden und weiterbilden will, einzeln und immer auch unauflöslich gemeinsam, mit anderen zusammen. Solange ich als erwachsener Mensch lebe – und auch noch im Zurückweisen oder Zurückgeben des „ganzen“ eigenen Lebens -, solange ist mein Leben meine einzigartig eigene Antwort auf eine Frage, die im menschlichen Erwachsenwerden jedem, jeder Einzelnen gestellt ist. (Manchmal klingt es fast wie eine Beschwerde, wenn erwachsene Menschen sagen, dass sie vor der Zeugung gar nicht gefragt wurden, ob sie dieses Leben überhaupt wollten, – im Erwachsenwerden ist jedenfalls die Frage nach einer zumindest „nachholenden“ Antwort gegeben – und mit dem eigenen erwachsenen Leben auch die eigene Antwort. – und damit wäre dann, wenn es sich um eine Beschwerde handelt, der*die Adressat*in der Beschwerde einzig die*der Beschwerdeführer*in selbst.)

Selbst-Verständigungen

Im gewöhnlichen Reden über „erwachsenes“ Leben, über das Erwachsensein bleibt zumeist unerwähnt, dass es sich um ein einzeln und gemeinsam erwünschtes Erwachsensein handelt, – und dass die Wunsch-Vorstellungen und Wunsch-Bilder von einem erwachsenen Leben immer schon von erwachsenen Menschen entwickelt worden sind, – dass diese Bilder und Vorstellungen verschieden und veränderlich sind – und dass sie stets maßgeblich sind für den jeweiligen Blick auf alles vorherige Wachsen bis zum Erwachsensein sowie für die jeweiligen Weisen einer entsprechenden Begleitung „Heranwachsender“ durch Erwachsene.

Jedes einzelne Erwachsenwerden und Erwachsensein ist bei aller bleibenden Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen geprägt von vorgegebenen einzelnen und gemeinsamen Vorstellungen und Bildern von einem erwünschten Erwachsensein, von dem wiederum das vorherige einzelne und gemeinsame Wachsen und Erwachsenwerden geprägt ist, – wobei jede*r Einzelne allem von Beginn an auch immer wieder einzigartig Neues hinzufügt.

Bislang sind in allen längerfristig relativ gleich bleibenden menschlichen Gemeinschaften Vorstellungen und Bilder von einem erwünschten Erwachsensein, vom vorangehenden Wachsen und Erwachsenwerden und einer entsprechenden Begleitung entwickelt worden. Sie waren, sind ab irgendwann weitgehend festgelegt und wurden, werden von den meisten erwachsenen Mitgliedern der jeweiligen Gemeinschaft in weitgehend ähnlicher Weise und fast wie selbstverständlich als eigene Vorstellungen und Bilder wahrgenommen. Zu den jeweiligen Weisen des einzeln und gemeinsam erwünschten, allgemein geltenden und anerkannten Erwachsensein gab und gibt es für das vorherige Wachsen jedes einzelnen neuen Mitglieds entsprechend vorgegebene, mitgegebene „Vorbilder“, „Bildungen“, „Ausbildungen“, von allerersten „Ausbildungen“ an, für kindlich-jugendliches Wachsen und dann fürs Erwachsenwerden. Häufig gibt es abschließende „Prüfungen“, nach deren „Bestehen“ die jungen Menschen dann in besonderen Zusammenkünften in feierlicher Weise als „vollwertige“ erwachsene Mitglieder in die jeweilige Gemeinschaft aufgenommen werden.

Heute findet das Wachsen und Erwachsenwerden weltweit, menschheitsweit, seit 3, 4 Jahrzehnten deutlicher zunehmend ohne einzeln und gemeinsam feststehende Vorstellungen von einem erwünschten erwachsenen Leben statt – und bislang ohne weiterführende Verständigungen darüber.

Ein Grund für die Schwierigkeiten gegenwärtiger Selbstverständigungen liegt darin, dass heute alle einzelnen und gemeinsamen Selbstverständigungen in zunehmender und bislang ungewohnter Deutlichkeit zugleich menschheitlich allgemeine, gemeinsame Selbstverständigungen aller erwachsenen Menschen auf diesem Planeten sind, – neu erweiterte, einzelne, gemeinsame und allgemein menschliche, menschheitlich allgemeine SelbstVerständigungen über eigene, gemeinsame und allgemeine, allen Menschen gemeinsame Vorstellungen von einem erwünschten erwachsenen Leben auf dieser Erde und entsprechenden Begleitungen im Wachsen und Erwachsenwerden der Nachkommenden.

Eine allgemein menschliche, menschheitlich-allgemeine Übereinstimmung verschiedenster Vorstellungen mag bislang einzig darin liegen, dass menschliches Wachsen, Erwachsenwerden und Erwachsensein mehr ist als nur ein natürliches „Auswachsen“, mehr als nur die „Reifung“, die natürlich-körperlich „ausgewachsene“ Reife zur Teilhabe an der natürlichen „Vermehrung der eigenen Art“.

Im Folgenden ein Beitrag zu diesen anstehenden Verständigungen. In ihnen können sich die Verbundenheit und die Verschiedenheit, die Verbindungen und die Unterscheidungen aller einzelnen Menschen und aller einzelnen menschlichen Gemeinschaften auf dieser Erde in förderlicher Weise erweitern und vertiefen.

 

(1) Menschlich Erwachsen – (erwünscht)

   – Augenblicke – Wirkungen – Vermehrungen – Zu-Mutungen –

 

Augenblicke

Beginn und allgemeine Eigenart jedes einzelnen menschlich erwachsenen Lebens ist ein bedingungsloses Erleben und Erkennen einzigartig eigener, lebensumfassend freigestellter Teilhabe an einer fassungslosen einzigen und einzig allgemeinen, einzig attraktiven, unverhältnismäßig überflüssigen, bedingungslos wohltuenden Großen Selbstverwirklichung, in der alle verhältnismäßig bedingten, einzelnen und gemeinsamen, mehr und weniger attraktiven, wohl- und wehtuenden Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens zusammengehören, aufgehoben und getragen sind.

Das Erleben und Erkennen dieser Teilhabe ist allerkürzesten und fassungslosen Augenblicken vorbehalten. Es ist unmittelbar verbunden mit einer eigenen bedingungslos wohltuenden Zustimmung zu ihr. Diese Zustimmung ist zugleich bedingungslos wohltuende Zustimmung zum ganzen eigenen Leben, in einzigartig eigener einzelner und gemeinsamer Teilhabe und Teilnahme an allen anderen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen. Mit dem punktuellen Erkennen dieser Teilhabe ist zugleich die weitere Teilhabe an allen anderen Selbstverwirklichungen und an Großer Selbstverwirklichung freigestellt.

 Das Erleben und Erkennen einzigartig eigener lebensumfassender und neu freigestellter Teilhabe an unfassbar einziger, einzeln und gemeinsam selbst unmöglich zu verwirklichender Großer Selbstverwirklichung ist für jeden erwachsenen Menschen einzigartig und zugleich für alle erwachsenen Menschen gleich.

Wirkungen

 Jedem menschlich erwachsenen Leben liegt das Erleben von Augenblicken des zustimmenden Erkennens lebensumfassender, neu freigestellter Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung zugrunde. Auch wenn die einzelne und allgemeine Wahrnehmung dieser Augenblicke aufgrund der bisherigen Wege eines allgemein-menschlichen Erwachsenwerdens bislang noch wenig ausgebildet ist und sie somit von vielen Menschen noch wenig bewusst als Beginn und Eigenart ihres Erwachsenseins wahrgenommen und erinnert werden – in ihren lebensumfassenden Wirkungen sind sie immer schon als Bedingung, als Auslöser, als Auftakt, als Beginn und Eigenart menschlich erwachsenen Lebens wahrgenommen worden. In jedem näheren Erleben der „Großen“ Hoch-Zeiten des Lebens werden diese grundlegenden Augenblicke des eigenen erwachsenen Lebens und das eigene Wissen um die Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung mehr oder weniger deutlich wiedererkannt.

Vermehrungen – erwünscht

Einzeln, gemeinsam und allgemein erwünschte Menschlichkeit, erwünschte menschlich erwachsene Selbstverwirklichung besteht in der Vermehrung einzelner und gemeinsamer bedingungslos wohltuender und wohlwollender Zustimmungen zur Teilhabe und Teilnahme an einer einzigen und einzig allgemeinen Großen Selbstverwirklichung.

Die erwünschte menschlich erwachsene, selbst zugestimmte, selbst bestimmte Teilnahme an Großer Selbstverwirklichung besteht darin, ihr frei und selbstbewusst entgegen zu leben: in den verhältnismäßigen, einzelnen und gemeinsamen, wohl- und wehtuenden Bedingungen dieser Welt und dieses Lebens immer neue unverhältnismäßige, “überflüssige“, bedingungslos wohltuende und wohlwollende Wahrnehmungen, Anerkennungen und Gestaltungen einzelner und gemeinsamer, eigener und anderer Selbstverwirklichungen zu ermöglichen und zu verwirklichen. Die beiden „Großen Wünsche“ nach „Großer Freiheit“ und nach „Großer Liebe“, nach Vermehrung bedingungslos wohltuender und wohlwollender Wahrnehmung, Anerkennung und Gestaltung eigener und gemeinsamer Verschiedenheit und Verbundenheit von und mit (allen und allem) anderen sind dabei weitestreichender und wirksamster Impuls und „Antrieb“ jeglicher erwünschten menschlich erwachsenen Selbstverwirklichung.

Die erwünschte menschlich erwachsene Vermehrung eigener, einzelner und gemeinsamer bedingungslos wohltuender Zustimmung zur Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung wie ebenso die Vermehrung selbstbestimmter Teilnahme an ihr – selbstgewisses Loben, Preisen und Entgegenleben – sind endlos erweiterbar.

Zu-Mutungen

„Kleine“, alltägliche, selbst zu bewirkende und „Große“, seltene, nicht selbst zu bewirkende Hoch-Zeiten des Lebens sind im menschlich erwachsenen Leben immer wieder neue Erinnerungen an das eigene Wissen um die Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung. Es sind immer wieder neue Zu-Mutungen, Ermutigungen und Ermunterungen zu nächsten Erweiterungen erwünschter eigener, einzelner und gemeinsamer Teilnahme an ihr, zu immer wieder neuen Erweiterungen einzeln, gemeinsam und allgemein erwünschten menschlich erwachsenen Lebens und Zusammenlebens.

„Kleine“ und „Große“ Hoch-Zeiten des Lebens sind Schlüsselsituationen einzeln und allgemein erwünschter Menschlichkeit, menschlich erwachsener Lebendigkeit.

  

(2) Erläuterungen  – (2.1) vorgeburtlich – (2.2) kindlich – (2.3) jugendlich – (2.4) erwachsen

Die Erläuterung der vorgestellten Sicht erfolgt zunächst mit einem entsprechenden Blick auf die Weisen einzelner – und immer zugleich gemeinsamer – menschlicher Selbstverwirklichung, die erwachsener Selbstverwirklichung vorangehen und unauflöslich mit ihr verbunden sind und bleiben.

Verschiedene Weisen menschlicher Selbstverwirklichung können als vorgeburtliche und nachgeburtliche, kindlich-jugendliche und erwachsene Selbstverwirklichungen beschrieben werden. Sie folgen nicht unbedingt aufeinander. Ihre Abfolge wird jedoch menschlich allgemein erwünscht und angestrebt. Im einzelnen erwachsenen Leben gehören sie dann sowieso unauflöslich zusammen. Es sind unterschiedliche Weisen bedingter und bedingungslos zunehmender und ggf. abnehmender einzelner, innerlich und äußerlich immer zugleich gemeinsamer Teilhabe und Teilnahme an allen anderen möglichen und unmöglichen einzelnen und gemeinsamen Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens sowie an ganz unmöglicher und ganz anderer, einziger und einzig allgemeiner Großer Selbstverwirklichung.

(2.1) vorgeburtlich

einzeln-gemeinsame Teilhabe und Teilnahme –

Vorgeburtliche, einzeln-menschliche Selbstverwirklichung ist nicht selbst begonnene und nicht selbst zu beendende, sondern von anderen bewirkte, „zugewiesene“, „angewiesene“, einzig einzeln-gemeinsame Selbstverwirklichung. Sie ist (zweisam/zweifach) einzeln-gemeinsam bedingte und bedingungslose, einzeln-gemeinsam (zweisam/zweifach) zunehmende und ggf. abnehmende Teilhabe und Teilnahme an allen anderen Selbstverwirklichungen.

Der Beginn eines einzelnen menschlichen Lebens ist bedingt durch das Zusammenkommen von zwei einzelnen, allgemein verschiedenen, verschieden-geschlechtlichen, natürlich-erwachsenen Menschen. Von Beginn an ist es „selbst“ bedingungslos einzeln-gemeinsam, äußerlich und innerlich zweisam/zweifach – in sich, innerlich zweifach gemeinsam, „zweigeschlechtlich“ angelegt, äußerlich zweisam gemeinsam, mit und in einem anderen erwachsenen Menschen. Nur mit ihm zusammen gibt es einzeln zunehmende Teilhabe an allen anderen möglichen und unmöglichen Selbstverwirklichungen sowie an „ganz anderer“ und „ganz unmöglicher“ Großer Selbstverwirklichung.

Vorgeburtlich einzelne menschliche Selbstverwirklichung wird mit und von anderen begonnen und ggf. beendet, in wechselseitigem Überfluss werden „äußere“ Kräfte zu zunehmenden „eigenen“ Kräften, zu einzeln–gemeinsam zunehmender Teilhabe an allen anderen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen sowie an Großer Selbstverwirklichung, zunehmend deutlicher unterschieden und verbunden. Erste einzeln „eigene“ Unterscheidungen und Verbindungen gibt es in ersten „eigenen“ Regungen und Bewegungen, vielleicht in deutlicher eigenen Reaktionen auf mehr und weniger Überfluss, bis hin zur Möglichkeit seines Versiegens“; ein „von außen“ bedingtes Enden ist für einzeln begonnene Selbstverwirklichung genauso „natürlich“, „selbstverständlich“ wie sein Beginn und aller zwischenzeitliche Überfluss, – ansonsten ist die einzeln-gemeinsame Teilhabe an allen anderen Selbstverwirklichungen sowie an einzig unablässig überfließender, einzig wohltuender, einzig zunehmender Großer Selbstverwirklichung ganz selbstverständlich. Für die begonnene, neu wachsende einzeln-gemeinsame Selbstverwirklichung ist alles – aus erwachsener Sicht – ein rundum wohlversorgendes und wohlversorgtes einzeln-gemeinsames Zunehmen, Wachsen, Mehren, Vermehren – eine „runde Sache“….

(2.2) kindlich

– einzeln und gemeinsam „eigene“ Teilhabe und Teilnahme, einzigartig nach-machend

Alle nachgeburtliche, kindlich-jugendliche und erwachsene Selbstverwirklichung ist von Geburt an einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichung, neu und zunehmend einzigartig eigenes, einzelnes und gemeinsames Anfangen und Enden, Unterscheiden und Verbinden, neu „eigene“, einzelne – und innerlich und äußerlich zugleich gemeinsame, zunehmend selbst als lebensumfassend „einzigartig“ wahrgenommene Teilhabe an allen anderen, einzelnen und gemeinsamen Selbstverwirklichungen sowie an ganz anderer, einziger und einzig allgemeiner Großer Selbstverwirklichung, zunehmend „selbst“ mit ihnen, mit allen anderen Selbstverwirklichungen – und mit ganz andere Selbstverwirklichung verbunden und von ihnen, von ihr unterschieden.

Menschlich kindliche Selbstverwirklichung ist von Geburt an zunehmend „eigene“, einzelne, und äußerlich wie innerlich zugleich gemeinsame Selbstverwirklichung, in zunehmend eigener, selbst wachsender, selbst nachmachender und darin einzigartig neuer einzelner und gemeinsamer Teilhabe und Teilnahme an vorgefundenen, vorgegebenen einzelnen und gemeinsamen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen wie ebenso an einziger und einzig allgemeiner Großer Selbstverwirklichung, – neu selbst mit allen, allem und ganz anderen verbunden – und von allen, allem und ganz anderen unterschieden; –

der Unterschied zu einzig wohltuender Großer Selbstverwirklichung ist gleich mit und bei der Geburt selber spürbar: nichts in diesem Leben ist einzig wohltuend, sondern immer zugleich anders als einzig wohltuend, von Beginn an immer beides in unaufhörlichem Wechsel: Wohlsein und Unwohlsein, Wohltun und Wehtun, – Überfluss und Mangel, Lachen und Weinen; gleichzeitig aber auch die zunehmend eigene, noch gänzlich offene Verbundenheit mit allen, allem und ganz anderen, eigenes Anfangen und Enden, Unterscheiden und Verbinden – immer nochmal wieder neu, unaufhörlich, ohne Anfang, ohne Ende – und nur zu gerne immer wieder „ganz“ in diesem Spiel, in diesem Nachspielen gänzlich bedingungsloser Großer Selbstverwirklichung versunken….

(2.3) jugendlich – (2.3.1) „kleine“ Zugabe – (2.3.2) Wirkungen

– zunehmend einzigartig eigene, selbst-bestimmte, einzelne und gemeinsam Teilhabe und Teilnahme –

Menschlich jugendliche, erwachsenwerdende Selbstverwirklichung ist zunehmend einzigartig eigene, von allen anderen unterschiedene, alleinige, selbst gegebene, selbst übernommene, selbst-verantwortete, selbst machende, selbst wahrgenommene, selbst gestaltete eigene, einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichung, – in selbst gesuchter, ausgesuchter, selbst gegebener, selbst gewählter, selbst bestimmter, selbst bewusster einzelner und gemeinsamer Teilhabe an allen anderen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen sowie an einziger und einzig allgemeiner Großer Selbstverwirklichung – in neu erweiterter Verbundenheit mit allem, allen und ganz anderen – und in neu erweiterter Unterscheidung von allen, allem und ganz anderen; die vorgefundenen und vorgegebenen Verbindungen und Unterscheidungen werden zunehmend zu eigenen, einzelnen und gemeinsamen selbst gewählten und selbst gestalteten – und darin einzigartig neuen Verbindungen und Unterscheidungen.

(2.3.1) „kleine“ Zugabe

Der Beginn jugendlicher, menschlich erwachsenwerdender Selbstverwirklichung ist markiert und geprägt durch eine schon natürlich gegebene, menschlich erweiterte, überschüssige, überflüssige Zugabe zur natürlich körperlichen Reife, zur Möglichkeit „eigener“ Teilnahme am gemeinsamen Wachsen, an natürlicher Vermehrung der eigenen Art, an der Zeugung eines neuen oder mehrerer neuer Menschen. Sie ist mit dem Erreichen der natürlich- körperlichen Reife verbunden, aber nicht notwendig an sie gebunden und im weiteren erwachsenen Leben weitgehend davon losgelöst.

Überfluss und Überschuss sind immer schon besondere Kennzeichen planetarisch-natürlicher Lebendigkeit. Sie sind – deutlicher schon bei Pflanzen und bei Tieren zunehmend – zunächst direkter verbunden mit den Weisen einzelner und gemeinsamer Teilhabe und Teilnahme an der natürlichen Vermehrung der eigenen Art, meist noch begrenzt auf eine bestimmte, jährlich sich wiederholende Zeit. Aber schon bei Tieren ist diese überflüssige Zugabe teils schon zu einem selbst zu bewirkenden Geschehen geworden, das auch unabhängig von der direkten Teilnahme an der Fortpflanzung, von Geschlecht, Paarung und Paarungszeit möglich ist. In menschlich erwachsener Lebendigkeit ist es dann weitgehend davon gelöst und mehr und mehr zu einem grundlegenden und weitreichenden Impuls geworden.

kleine Augenblicke – kleine Hoch-Zeiten

In menschlicher Lebendigkeit kann diese Zugabe zu natürlich-körperlicher „Reife“ wahrgenommen werden als eigenes innerstes, intimes „körperliches Erkennen“ einzigartig eigener Teilhabe an einzig fassungsloser, einzig attraktiver, einzig haltlos überfließender, bedingungslos wohltuender Großer Selbstverwirklichung. In seinen direkt spürbaren Wirkungen kann diese „Selbst-Erinnerung“ an diese Teilhabe, dieses selbst zu bewirkende „Entgegenkommen“, „Wieder-Erkennen“ einer nicht selbst zu bewirkenden Großen Selbstverwirklichung beschrieben werden als immer wieder neu erwünschte und gesuchte „kleine“ Hoch-Zeit menschlich erwachsenwerdender und erwachsener Lebendigkeit:

eigene intime Berührungen oder entsprechende Berührungen anderer bewirken wohltuend anregende Empfindungen, Gefühle, Regungen, Erregungen, die zunehmend die gewöhnlichen Verhältnisse drum herum vergessen lassen; gleichzeitig ermöglichen sie das – ab irgendwann unwiderstehlich anziehende – Entgegenkommen eines immer nur einzeln einzigartigen, gänzlich halt- und fassungslosen Augenblicks, eines angestrebten und erwünschten allerkürzesten „Ankommens“ an einem „Höhepunkt“, der schon in seinem attraktiven Entgegen-Kommen mit einer unmittelbaren eigenen Zustimmung, einem unwillkürlichen Will-Kommen, einem eigenen Ja verbunden ist; das fassungslos bleibende und gleich wieder aufgehobene „Ankommen“ bewirkt wiederum ein ebenso unwillkürliches wie halt- und fassungsloses, inneres und äußeres Überfließen, – dem wiederum unmittelbar wohltuend beruhigende, „befriedende“, „befriedigende“ Empfindungen folgen.

(2.3.2) Wirkungen

Irritationen – Wünsche, Phantasien – Höhenflüge, Abstürze – Ideale, Idole – Täuschungen, Ent-täuschungen – Ja-Nein?- zum Ganzen…

Irritationen

Dieses intime körperliche Erkennen eigener, selbst zugestimmter Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung als punktuelles Erleben fassungsloser, überflüssiger, haltlos überfließender Lebendigkeit bringt im ersten jugendlichen Erwachsenwerden erst einmal einige Irritationen mit sich, – zunächst schon in seiner Verbindung mit dem gleichzeitigen Erleben weiter zunehmender, „fester“, fassbarer werdender eigener Kräfte und bestimmter, selbst-bestimmter eigener „Haltungen“;

für vorrangig weiblich ausgeprägte Jugendliche kommt noch hinzu, dass mit natürlich-körperlicher „Reife“ nicht nur diese „kleinen“ Hoch-Zeiten, dieses körperliche Erkennen eigener Verbundenheit mit einzig wohltuender Großer Selbstverwirklichung – als wohltuender Überfluss – gegeben ist, sondern zugleich ein körperliches Erkennen der Verschiedenheit von ihr als Erleben eines mehr oder weniger wehtuenden, schmerzhaften Überflusses, der in vorgegebenen natürlichen Rhythmen regelmäßig wiederkehrt;

und bei den „kleinen“ Hoch-Zeiten kommt noch eine bleibende „Zwiespältigkeit“ dazu, – angefangen manchmal schon mit einer ersten, leicht „niederdrückenden“ Stimmung gleich nach der „Hoch-Stimmung“ – einfach deswegen, weil sie vorbei ist und nicht einfach länger oder weiterdauert; –  

dann wird schnell klar und über diverse Reaktionen, Bemerkungen erwachsener Menschen deutlich, dass es ein sehr sensibler Bereich im erwachsenen Zusammenleben zu sein scheint, Anlass für merkwürdiges Gebaren, herablassende und sich zugleich sich selbst hochstellende Bemerkungen usw….

weitaus gewichtiger aber noch, dass auch dieses einzeln und gemeinsam selbst zu bewirkende intime Erleben – wie alles, was Menschen selbst bewirken können – immer zugleich wohltuend und wehtuend ausfallen kann – und beides teils sogar schwer voneinander zu unterscheiden ist, – und dass beides, Wohltun und Wehtun durch erwachsene Menschen vermehrt und verringert, mehr und weniger werden kann, dass beides, jedes „Schönste“, jedes „Schrecklichste“ immer wieder neu zu „toppen“, steigerbar, erweiterbar ist – und dass gerade dieses intime Erleben durch „Missbrauch“ des eigenen Begehrens zu innerlich überaus schmerzhaften Einschränkungen und Verletzungen, Störungen und Zerstörungen des eigenen Lebens und des Lebens anderer führen kann, – dass und wie sehr dieser Missbrauch, diese „Schändung“ eines körperlich „Allerheiligsten“ immer wieder von erwachsenen Menschen zum not-wendenden Erweis eigener einzelner und gemeinsamer „Macht“ gegenüber Schwächeren als „Waffe“ eingesetzt wird, mit – besonders innerlich – oft so maßlos zerstörerischen Wirkungen….

Wünsche, Phantasien

Gleichwohl sind diese „kleinen“ Hoch-Zeiten, ist und bleibt dieses selbst zu bewirkende, kurzzeitige körperliche Erkennen eigener Teilhabe an fassungslos einziger, einzig wohltuender Großer Selbstverwirklichung in seiner unerschöpflichen Attraktivität ein grundierendes, immer wieder neu gesuchtes und erwünschtes Erleben einzelner und gemeinsamer, menschlich erwachsener Selbstverwirklichung.

Und es kann im jugendlichen Erwachsenwerden ebenso angesehen werden als körperliche Grundierung für weitere neu selbst gespürte, eigene überflüssige und überschüssige Kräfte und Fähigkeiten.

Mit dem körperlich gespürten „Begehren“ von Wiederholung und Erweiterung der „kleinen“ Hoch-Zeiten und seiner wohltuenden Wirkungen kommt das Wünschen neu als eigene und als besonders wirksame Kraft ins Spiel. „Unmögliches“ wird neu als möglich und als selbst verwirklichbar erkannt und wahrgenommen. Angereichert mit neu erweiterter, eigener Phantasie wird Vorhandenes und Gegebenes als anders möglich „vorgestellt“, als erwünschtes „Bild“ ausgemalt. Und durch neu eigene, bislang ungewohnte, ungekannte Unterscheidungen und Verbindungen werden Vorstellungen und Bilder zu selbst verwirklichbaren Möglichkeiten und darüber zu wirklichen, realen, vorher „unmöglichen“ Erweiterungen eigener, einzelner und gemeinsamer Selbstverwirklichungen… 

„Höhenflüge“ –„Abstürze“

Aber so wie sich in neu gespürter eigener Verbundenheit mit Großer Selbstverwirklichung mit all den neu eigenen Kräften, Wünschen, Vorstellungen und Bildern vielfältige und ganz neue, bis dahin ungekannte „Höhenflüge“ ergeben, in teils „unendlich“ erscheinender Verbundenheit mit (allem, allen) anderen, so ist sehr bald auch die Verschiedenheit von einziger und einzig wohltuender Großer Selbstverwirklichung neu selber zu erfahren und zu erleben, in zunehmender Wahrnehmung der eigenen Verschiedenheit von (allen, allem) anderen, und eben auch von ganz anderer, Großer Selbstverwirklichung, – da ist alles anders als einzig und einzig wohltuend, eben immer und oft schwer unterscheidbar beides: wohltuend und wehtuend – und auch das Wehtun ist unendlich erweiterbar, führt hin bis zu „Abstürzen“ in ein innerlich zutiefst niederdrückendes und schmerzhaftes, „unendlich“ erscheinendes Alleinsein.

Ideale, Idole

Gleichwohl werden in erster frischer, noch unbekümmerter, ungetrübter, vielleicht noch aus Kinderzeiten unbefangen mit genommener Selbstverständlichkeit eigener Verbundenheit mit Großer Selbstverwirklichung vorgefundene „Vorbilder“ mit selbst hinzugefügten eigenen Vorstellungen und Bildern zum „Einzigen“, zum „Größten“, „Höchsten“, zu „Ein und Allem“, zu Idealen und Idolen. Mit großem „Lebenseinsatz“ wird ihnen nachgegangen, auch die Bereitschaft zum Einsatz des „ganzen“ eigenen Lebens darin eine weiteste, aber auch immer mit gegebene Möglichkeit. – Alles was „zum ersten Mal“ erlebt wird, ist (vor dem „zweiten Mal) so ganz besonders deutlich als „Einziges“, in seiner Einzigartigkeit zu spüren und zu erleben.

Täuschungen, Ent-täuschungen

Doch dann erweisen sich ab irgendwann eigene Bilder und Vorstellungen, die zunächst als „einzig“, als „höchste“ und „größte“ angesehene werden, ab irgendwann tatsächlich als „eingebildete“ Ideale und Idole, als Täuschungen, als so überhaupt nicht einzig und so ganz anders als nur einzig großartig. Damit kommen die kleineren und größeren Ent-täuschungen ins Spiel. Ihr Grund wird zunächst so gerne bei anderen und außerhalb von sich selbst gesucht, – dabei geht es zumeist in erster Linie darum, eigene Täuschungen wahrzunehmen, sich selbst zu ent-täuschen, sich von eigenen Täuschungen, von vor-täuschenden Vorstellungen und Bildern zu befreien…

Ja – Nein ? Zum „Ganzen“

Und in all diesen Turbulenzen wird dann eben auch noch zunehmend alles, das „ganze Leben“ neu zu einer „Großen Frage“. Alles Gegebene und Vorgegebene wird zunehmend weniger selbstverständlich, bei allen in Kinderzeiten selbstverständlich vorgegebenen nächsten, näheren und weiteren Verbindungen zu (allen) anderen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen wie ebenso zur einzigen und einzig allgemeinen Großen Selbstverwirklichung stellt sich neu die Frage nach den Weisen selbst erwünschter, eigener Verbindungen… bis hin zur Frage, ob überhaupt, ob dieses eigene, alleinige, von allen andern unterschiedene, einzelne und gemeinsame erwachsene Leben überhaupt erwünscht ist oder nicht , – eine Frage die sich allein schon im Erleben dessen, was erwachsene Menschen einzeln und gemeinsam mit sich und untereinander, auf und mit diesem Planeten alles so anstellen, so überhaupt nicht mal schnell und einfach mit Ja beantworten lässt…; und auch unabhängig davon war es längst zunehmend deutlicher geworden ist, dass in diesem erwachsenen Leben nichts mehr einzig eindeutig und einzig wohltuend ist und sein kann und dass damit auch eine Antwort auf diese Frage nie einzig einfach, einzig eindeutig ausfallen, sondern immer mal mehr oder mal weniger ein Ja und/oder ein Nein sein würde…

aber meist überwiegt im jugendlichen Erwachsenwerden die Attraktivität der immer wieder neu eröffneten eigenen Möglichkeiten, – die Wirksamkeit der „kleinen“ Hoch-Zeiten ist dabei nicht zu unterschätzen; und Anerkennungen anderer von selbst Erreichtem, das in den vorgefundenen Gegebenheiten zum Teil oft schon als „erwachsen“ gilt, sind wiederum Ansporn zum weiteren eigenen Einlassen, Erkunden und Erproben.

Und in all dem gibt es immer wieder Erlebnisse und Erfahrungen, mit denen Ahnungen wachsen, dass da noch mehr gehen, dass es da noch mehr geben könnte, müsste….; –

…und irgendwann kommt dann in irgendeinem gänzlich ungeplanten Augenblick dieses „mehr“ als eine Große Antwort kurzzeitig entgegen.

 

(2.4) erwachsen – (erwünscht) – (2.4.1.) „Große“ Zugabe – (2.4.2) Wirkungen

lebensumfassend selbst-bestimmte, freigestellte einzigartig eigene einzelne und gemeinsame Teilhabe und Teilnahme – 

Menschlich erwachsene Selbstverwirklichung ist die lebensumfassend freigestellte, selbst bestimmte, einzigartig eigene, einzelne und gemeinsame, wohl- und wehtuende, mehr und weniger attraktive Teilhabe und Teilnahme an allen möglichen und unmöglichen anderen, ebenso wohl- und wehtuenden, mehr und weniger attraktiven Selbstverwirklichungen sowie an ganz anderer, einzeln und gemeinsam selbst unmöglicher, einziger und einzig attraktiver, einzig wohltuender Großer Selbstverwirklichung.

Einzeln und allgemein erwünschte menschlich erwachsene Selbstverwirklichung ist die Vermehrung einzelner und gemeinsamer bedingungslos wohltuender und wohlwollender Zustimmungen zur Teilhabe und Teilnahme an einziger und einzig allgemeiner Großer Selbstverwirklichung.

(2.4.1) „Große“ Zugabe – Große Augenblicke – Großes Erkennen – fassungslos und fassbar

Große Augenblicke

Irgendwann in diesem jugendlichen Erwachsenwerden, im weiter fortgeschrittenen, ausgeweiteten und intensivierten eigenen Einlassen auf die Verhältnisse dieser Welt und dieses Lebens, mit zunehmend deutlicher werdender Anfrage, – meist in einer Situation etwas außerhalb des gewöhnlichen Alltags, für eine Weile allein, vielleicht in Zeiten besonderer Hochgestimmtheit – oder besonderer Niedergedrücktheit, – vielleicht auf einer Reise, am Meer, im Gebirge, in einer Wüste – oder mitten in einer großen Stadt, –

da ist sie dann plötzlich da…, – da kommt dann irgendwann sozusagen „aus heiterem Himmel“, gänzlich ungeplant, unplanbar sowieso, in einem allerkürzesten Augenblick eine Große Antwort auf die gestellte Frage entgegen, – so attraktiv, dass sie in diesem fassungslos bleibenden Moment unmittelbar verbunden ist mit einzigartig eigener einzig wohltuender lebensumfassender Zustimmung zu diesem ganzen eigenen Leben hier auf dieser Erde… –

und damit hat dann das selbst erwünschte, eigene erwachsene Leben begonnen…, –

Großes Erkennen

Diese Augenblicke sind Beginn, Kennzeichen und Grundlage menschlich erwachsener Selbstverwirklichung. Sie sind ein punktuelles Erkennen lebensumfassender einzigartig eigener Teilhabe an einziger und einzig allgemeiner, einzig attraktiver, einzig wohltuender Großer Selbstverwirklichung.

Es sind allerkürzeste, fassungslos bleibende Augenblicke, in denen alles einzig unverhältnismäßig und bedingungslos, einzig einfach wohltuend ist – in unwiderlegbarer, unvergesslich stimmender, zustimmender Gewissheit, kürzeste Augenblicke sicherster, einzig nur gewisser Teilhabe an einer einzig attraktiven, überflüssig wohltuenden Großen Selbstverwirklichung, in der alle einzelnen und gemeinsamen, wohl- und wehtuenden, mehr und weniger attraktiven Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens zusammengehören, aufgehoben und getragen sind.

In seiner bedingungslos wohltuenden anregenden und beruhigenden Attraktivität ist dieses Erkennen unmittelbar verbunden mit einer eigenen Zustimmung zu dieser Teilhabe. Diese Zustimmung ist gleichbedeutend mit einer bedingungslos wohltuenden Zustimmung zum eigenen ganzen Leben, zur einzigartig eigenen, lebensumfassenden Teilhabe und Teilnahme an allen anderen einzelnen und gemeinsamen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen. Zugleich ist mit diesem Erkennen die weitere eigene einzelne und gemeinsame Teilhabe und Teilnahme an allen anderen Selbstverwirklichungen wie ebenso an Großer Selbstverwirklichung freigestellt.

fassungslos und fassbar 

Die Augenblicke dieses Erkennens sind und bleiben fassungslos. Es gibt aber eine Verknüpfung mit den fassbaren Verhältnissen aller Selbstverwirklichungen: sie sind stets verbunden mit einzelnen grundlegenden, verhältnismäßigen Bedingungen und Eigenarten des ganzen eigenen Lebens und aller anderen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens, mit Anfang und Ende, Unterscheidung und Verbindung. Darüber werden diese fassungslosen, „unwirklichen“ Augenblicke für uns Menschen in ihren spürbaren „Wirkungen“ nachträglich fassbar, in für uns fassbaren Verhältnissen „wirklich“ und „wirksam“- werden Anfang und Ende, Unterscheidung und Verbindung als fassbare und fassungslose Eigenarten des ganzen eigenen und gemeinsamen Lebens und aller anderen Selbstverwirklichungen wahrnehmbar.

In den einzig fassungslosen Augenblicken sind diese Eigenarten kurzzeitig als Verhältnisse aufgehoben, sind ununterscheidbar, unverbunden eins, – unverhältnismäßig, bedingungslos. In den unmittelbar nachfolgenden Wirkungen können sie dann in der Verknüpfung mit dem Erleben jeweils einer dieser grundlegenden Eigenarten als verhältnismäßige und unverhältnismäßige Eigenarten eines ganzen einzelnen Lebens von uns Menschen wahrgenommen werden als verschiedene und unauflöslich miteinander verbundene, zugleich fassbare und fassungslose, bedingte und bedingungslose, als „große“, bedingungslos wohltuende, anregend und beruhigend wirksame Eigenarten des ganzen eigenen Lebens und aller anderen Selbstverwirklichungen, – als Großer Anfang, Großes Ende, Große Verschiedenheit/“Große Freiheit“ und Große Verbundenheit/“Große Liebe“ – jedes Mal geht es „ums ganze Leben“, ist es „fürs ganze Leben“.

verbunden – unterschieden

So wie Anfang und Ende, Unterscheidung und Verbindung als Eigenarten von Verhältnissen und als verhältnismäßige Eigenarten aller Selbstverwirklichungen zusammengehören, gehören auch die menschlich erwachsenen Erfahrungen von Anfang und Ende, Unterscheidung und Verbindung als bedingte und bedingungslose Eigenarten des ganzen eigenen Lebens zusammen.

Hinsichtlich der eigenen Erfahrung gibt es eine bleibende Verschiedenheit. Während eine eigene Erfahrung bedingungsloser Verschiedenheit und Verbundenheit des ganzen eigenen Lebens als Erfahrung eigener Großer Freiheit und eigener Großer Liebe dieses Lebens möglich ist, ist eine eigene Erfahrung vom bedingungslosen Anfang und Ende des ganzen eigenen Lebens als Erfahrung des eigenen Großen Anfangs und des eigenen Großen Endes dieses Lebens unmöglich.

selbst erfahrbar: Große Freiheit, Große Liebe

Lebensumfassende bedingungslose wohltuend anregende und beruhigende Verschiedenheit und Verbundenheit sind als eigene Erfahrung erwachsener Menschen möglich, als Erfahrung einzigartig eigener bedingungsloser Verschiedenheit und Verbundenheit des ganzen eigenen Lebens, – in einzigartig eigener von allen anderen unterschiedenen Offenheit für alle möglichen Verbindungen, als eigene „Große Freiheit“ des ganzen eigenen Lebens, – in einzigartig eigener, einzelner und nah „verbindlicher“ Verbundenheit als „Große Liebe“, als Verbundenheit des ganzen eigenen Lebens insbesondere mit einem anderen Menschen, aber zugleich mit allen anderen Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens…. Beide Erfahrungen sind verhältnismäßig und unverhältnismäßig: in den fassungslosen Augenblicken des Erkennens eigener Teilhabe an einziger Großer Selbstverwirklichung sind sie einzig unverhältnismäßig, ununterscheidbar eins. Davor und danach sind und bleiben sie verhältnismäßig, in wechselnden Gewichtungen verschieden und verbunden, das eine gibt es nur mit dem anderen.

selbst nicht erfahrbar: Großer Anfang , Großes Ende

Beim lebensumfassenden Anfangen und Enden gibt es als eigene Erfahrung nur die bedingte Erfahrung  des eigenen Anfangs und Endes. Die eigene Erfahrung bedingten Anfangens und Endens dürfte  in immer wieder neuen Annäherungen endlos erweiterbar sein. Aber das eigene Erleben vom eigenen bedingungslosen Anfang und vom eigenen bedingungslosen Ende, vom eigenen Großen Anfang und vom eigenen Großen Ende ist unmöglich. Sie bleiben für die „eigene Erfahrung“ und als „eigene Wirklichkeit“ unmöglich, einzeln und gemeinsam. 

Für die eigene Erfahrung ist bleibt das eigene Leben immer ohne  „eigenen Anfang“ und ohne „eigenes Ende“. Kein Mensch hat Anfang und Ende eines ganzen Lebens je aus „eigener Erfahrung“, „selbst“ erlebt.  Auch die zweifelsohne interessanten „Nahtoderlebnisse“ sind immer noch fassbare „Lebenserfahrungen“, die z.B. mit Wörtern einer bestimmten Zeit und einer bestimmten Region beschrieben und mitgeteilt werden. Vom eigenen bedingungslosen Anfang und Ende kann niemand selber etwas mitteilen.  

Bedingungsloser Anfang und bedingungsloses Ende eines ganzen Lebens sind nur indirekt und bedingt als eigene Erfahrung möglich:  im nahen Erleben von Anfang und Ende eines anderen ganzen Lebens, – je näher mit der*dem anderen verbunden umso mehr, – und umso mehr ist darin dann auch die Fassungslosigkeit jeder einzigartig eigenen einzelnen und gemeinsamen Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung zu erfahren und zu erleben.

Auftakt und Beginn: „Große Freiheit“

Auftakt und Beginn menschlich erwachsener Selbstverwirklichung sind fassungslose, unvorhersehbare und unplanbare Augenblicke im erweiterten und fortgeschrittenen Erwachsenwerden, die in ihren unmittelbaren Wirkungen kurzzeitig als einzigartig eigene, von allen anderen unterschiedene, unabhängige, bedingungslos wohltuende Offenheit des ganzen eigenen Lebens für alle möglichen und unmöglichen Verbindungen dieser Welt und dieses Lebens wahrgenommen werden.

Diese Augenblicke ergeben sich irgendwann im ausklingenden jugendlichen Erwachsenwerden, nach ersten Zeiten eines mal kürzeren, mal längeren, deutlicher eigenen Eingehens und Einlassens auf die Verhältnisse dieser Welt und dieses Lebens, meist in irgendwelchen nicht-alltäglichen besonderen Zeiten oder Situationen, – kürzeste Momente, in denen ein junger, in diesem Augenblick erwachsen gewordener Mensch sich wie selbstverständlich frei erlebt, lebensumfassend, einzigartig, ganz anders als alle anderen, bedingungslos herausgehoben, losgelöst und gänzlich unabhängig von allen anderen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen – und zugleich bedingungslos eingebunden, aufgehoben, in einer einzigen, ununterscheidbaren Verbundenheit, in bedingungsloser, grenzenloser Offenheit frei für alle Verhältnisse dieser Welt und dieses Lebens, für alle Unterscheidungen und Verbindungen, frei zur selbst bestimmten einzigartig eigenen Teilhabe an allen anderen Selbstverwirklichungen, ohne Einschränkungen und Grenzen, ohne Bedingungen – und alles so einzig wohltuend, wohlwollend und wohlgefällig, so attraktiv, dass es in diesem Moment zugleich ein einziges und einzig wohltuendes, eigenes Ja, eine eigene freie Zustimmung ist zu diesem ganzen eigenen, einzelnen und gemeinsamen Leben hier auf dieser Erde. (s.a. bei  Zeremonien, Große Freiheit, Große Zumutung)

Jede*r kennt sie

Jeder erwachsene Mensch kennt sie, diese ersten Augenblicke des Erkennens lebensumfassender, selbst zugestimmter und freigestellter Teilhabe an einer einzigen, einzig wohltuenden Großen Selbstverwirklichung, die gleichbedeutend ist mit dem Erleben lebensumfassender einzigartig eigener, von allen anderen unterschiedenen und von ihnen unabhängigen Offenheit für alle möglichen und unmöglichen Verbindungen mit allen anderen Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens. Jede*r trägt das Wissen um diese einzigartige grundlegende und zugleich freigestellte Teilhabe – und darüber zugleich das Wissen um die lebensumfassende eigene Große Freiheit in sich.

So wie Verschiedenheit und Verbundenheit zusammengehören, so wie im Erwachsenwerden die Erfahrungen „erster Freiheit“ und „erster Liebe“ zusammengehören, so gehören auch die Erfahrungen Großer Freiheit und Großer Liebe zusammen, folgen im ersten erwachsenen Leben in ihrer schwerpunktmäßigen Gewichtung eher zeitlich nacheinander.

In fassungslosen Augenblicken des Erkennens lebensumfassender Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung sind alle Verhältnisse, auch die Verhältnisse von Großer Freiheit und Großer Liebe aufgehoben, sind beide ununterscheidbar eins. Und auch unabhängig davon ist das eine nie ohne das andere zu haben. In ihren Zeitpunkten und Wirkungen sind sie aber voneinander verschieden, mit ihrer jeweils eigenen Gewichtung im Vordergrund. Und in ihrer verhältnismäßigen, bedingten Eigenart hat auch ihr menschlich erwachsenes Erleben wie alles Verhältnismäßige immer sowohl wohltuende und wehtuende Wirkungen.

Mit dem Erleben dieser Augenblicke beginnt jedes einzelne menschlich erwachsene Leben. Wie diese fassungslosen Augenblicke und die darin erfolgte eigene, freie und selbstbestimmte Zustimmung weiterwirken, das hängt davon ab, wie in den jeweiligen Gemeinschaften das Erkennen und das Wissen dieser Augenblicke wahrgenommen, beachtet, geachtet und in einzelnen und gemeinsamen Verständigungen, in einzelnen und gemeinsamen Bildern und Einrichtungen von den einzelnen erwachsenen Mitgliedern der Gemeinschaft selbst bewusst, selbst fassbar und gestaltbar, selbst verwirklichbar werden.

Menschheitliches Erwachsenwerden

Das bedingungslose, natürlich überflüssige Erkennen lebensumfassender Teilhabe an einer ganz anderen, einzig attraktiven Großen Selbstverwirklichung als Erleben lebensumfassend eigener, bedingungslos wohltuender Verschiedenheit nach dem Erreichen körperlicher Reife kann auch als allgemeiner Beginn menschlicher, menschheitlicher Selbstverwirklichung angesehen werden. Irgendwann haben einzelne natürliche „Lebewesen“, einzelne unserer „letzten“ natürlichen Verwandten auf dieser Erde nach ihrem Erreichen der natürlich körperlichen Reife zum ersten Mal in solchen kürzesten Momenten ihre Teilhabe an ganz anderer, einzig attraktiver Großer Selbstverwirklichung erkannt, haben damit begonnen, ihr Leben neu als „ganzes“ wahrzunehmen, als ganzes „eigenes“ und „anderes“ , einzelnes und gemeinsames Leben, als lebensumfassend anders, einzigartig, ganz anders als alle anderen natürlichen Selbstverwirklichungen. Mit diesem ersten Erleben und Erkennen „Großer Freiheit“ hat ein allgemeines, natürlich „überflüssiges“,   allgemein „menschliches“, menschheitliches Erwachsenwerden begonnen – und ist noch längst nicht bei einem gemeinsamen und allgemein erwünschten menschlich erwachsenen Zusammenleben angekommen. (s.a. (3))

 

(2.4.2) Wirkungen  – Große Hoch-Zeiten – Großes Wissen – Großes Wünschen

Große Hoch-Zeiten 

außergewöhnliche Regungen – Mitteilungen – Verständigungen – Zusammenkünfte

Das punktuelle Erkennen lebensumfassender selbst zugestimmter und zugleich freigestellter Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung im erwachsenen menschlichen Leben ist Auslöser für das Erleben „Großer“ Hoch-Zeiten in den ersten Zeiten nach diesem Erleben. Es sind Zeiten erhöhter einzelner und gemeinsamer Lebendigkeit. Wie bei den „kleinen“ Hoch-Zeiten sind die Wirkungen des punktuellen Erkennens dieser Teilhabe wohltuend anregend und beruhigend. Im Unterschied zu den „kleinen“ sind die fassungslosen Augenblicke als Auslöser für die „Großen“ Hoch-Zeiten nie selbst zu bewirken und im erwachsenen Leben höchst selten. Dafür erstrecken sich seine bedingten und bedingungslosen, wohltuend anregenden und beruhigenden Wirkungen bei den nah oder direkt Betroffenen aufs ganze Leben, es ist jedes Mal lebensumfassend wirksam. Mit ihm und nach ihm ist das ganze Leben der nah oder direkt Betroffenen jedes Mal ganz anders als vorher.

Auch wenn die Augenblicke fassungslos sind und bleiben, so folgen ihm stets unmittelbar besondere, außergewöhnliche, fassbare und fassungslose Wirkungen: besondere Regungen und Mitteilungen, besondere Verständigungen, besondere Zusammenkünfte.

Das erste Erleben eines solchen Augenblicks als das Erleben „Großer Freiheit“ ist dabei eine noch wenig bewusste Grunderfahrung jedes erwachsenen Lebens. Darüber werden auch die im folgenden beschriebenen Wirkungen dieser Augenblicke bei diesem ersten Mal nicht so deutlich wahrgenommen wie im direkten eigenen Erleben „Großer Liebe“ , im nahen, indirekten Erleben eines „Großen Anfangs“ oder eines „Großen Endes“. Gleichwohl sind diese Wirkungen auch mit dem ersten Erleben „Großer Freiheit“ sehr wohl spürbar und aufweisbar.

außergewöhnliche Regungen, Mitteilungen

Es beginnt mit besonderen, den fassungslosen Augenblicken unmittelbar folgenden innerlich und äußerlich haltlos überfließenden körperlichen Regungen. Sie sind eine erste besondere, körperliche Mitteilung des Erlebten an andere. Gleichzeitig bewirkt diese bedingungslose innere „Berührung“ mit einziger, einzig bedingungslos wohltuender Großer Selbstverwirklichung bei den nah oder direkt Betroffenen den Wunsch nach bedingungslos wohltuenden körperlichen Berührungen anderer, menschlicher oder planetarisch-natürlicher Selbstverwirklichungen. Andere erwachsene Menschen erkennen darin sogleich ihr eigenes Erleben eines solchen Augenblicks wieder, es bewirkt bei ihnen ähnlich unmittelbar eine eigene innere Rührung, die ebenso unmittelbar mit dem Wunsch nach bedingungsloser, körperlicher Berührung der*des anderen direkt Betroffenen verbunden ist.

Diese wechselseitigen, verhältnismäßig-bedingten und zugleich unverhältnismäßigen, bedingungslosen, bedingungslos wohltuenden Berührungen, die wechselseitige, verhältnismäßige, entgegenkommende und entgegengehende Verwirklichung bedingungslos wohltuender körperlicher Verschiedenheit und Verbundenheit, in der das Erlebte zugleich mitgeteilt und miteinander geteilt wird, lassen das nahe Erleben nach diesen fassungslosen Augenblicken von Beginn an zu besonderen Situation erwünschter menschlich erwachsener, bedingungslos wahrnehmender und anerkennender Selbstverwirklichung werden.

außergewöhnliche Verständigungen

Darüber hinaus ist es Anstoß zu besonderen Verständigungen über das Erleben, über das darin Erkannte. In ihnen werden von Beginn an, vom ersten Mitteilen und Miteinanderteilen an – in Anknüpfung an vorgefundene, fassbare, verhältnismäßige Bedingungen – fassbare „Bilder“ für das fassungslose, unverhältnismäßig und bedingungslos bleibende, gleichwohl höchst selbst-sichere und selbst-gewisse Erkennen und Erleben gefunden. Eine Verständigung über dieses fassungslose Erkennen und Erleben kann nur über Bilder von dem Erkannten und Erlebten erfolgen.

außergewöhnliche Zusammenkünfte

Das Erkennen, das Erleben, seine Mitteilung, das Miteinander-Teilen und die Verständigungen über dieses Erkennen und Erleben sind wiederum Anstoß für besondere, nicht gewöhnlich „alltägliche“, sondern außergewöhnliche, „feierliche“, „feiertägliche“ Zusammenkünfte. Sie sind gemeinsame Verstärkungen des Mitteilens und Miteinanderteilens des zunächst einzeln Erlebten und der Verständigungen über das Erlebte. Sie – und alle alltäglich gewöhnlichen Weisen eigener, einzelner und gemeinsamer Selbstverwirklichung wie Essen, Trinken, Kleidung usw. kommen in diesen besonderen Zusammenkünften, in „überflüssigen“, herausgehobenen, aktuell gerade möglichst „höchsten“, schönsten, besten, besonders verdichteten Weisen zum Ausdruck und zum Tragen.

längerfristige Wirkungen

Über die nach und nach wieder ausklingenden Großen Hoch-Zeiten hinaus haben die fassungslosen Augenblicke ihre längerfristigen Wirkungen in die weiteren Zeiten wieder mehr gewöhnlicher, weniger erhöhter, „alltäglicher“ Lebendigkeit hinein. Sie bestehen darin, dass mit diesem Erleben und seinen Verstärkungen nicht nur das äußere, einzelne und gemeinsame Leben ganz anders geworden ist als vorher, sondern auch das einzigartig eigene, innere Leben. Mit diesen Augenblicken und den ihnen nachfolgenden Hoch-Zeiten wird das eigene, einzelne und gemeinsame Leben ganz neu nach dem Erlebten ausgerichtet. Und das führt eben auch zu vielfältigen längerfristigen Veränderungen im eigenen einzelnen und gemeinsamen Leben. Beim Eintreffen mancher lebensumfassender Veränderungen liegen die fassungslosen Augenblicke und die ihnen folgenden Hoch-Zeiten manchmal schon weiter zurück, sodass sie oft zuerst gar nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden.

Diese längerfristigen Veränderungen hängen wiederum mit weiteren Wirkungen des erwachsenen Erkennens lebensumfassender Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung zusammen, die sich mit ihm ergeben: Großes Wissen, Großes Wünschen.

Großes Wissen

Mit dem menschlich erwachsenen, nicht selbst zu ermöglichenden, punktuellen Erkennen der Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung ist das menschlich erwachsene sicherste, körperlich zutiefst verankerte, unauslöschliche Wissen gegeben um ein Verhältnis einzigartig eigener einzelner und gemeinsamer Selbstverwirklichung – sowie aller anderen einzelnen und gemeinsamen Selbstverwirklichungen – zu einzig unverhältnismäßig einziger und einzig allgemeiner Großer Selbstverwirklichung.

Ein Verhältnis besteht immer aus mindestens zwei Seiten, Teilen, Aspekten, Personen usw., die voneinander verschieden und zugleich miteinander verbunden sind.

Somit ist das Wissen um das eigene Verhältnis zu Großer Selbstverwirklichung ein Wissen um die lebensumfassende, innerste Verbundenheit und Gleichheit mit ihr– und zugleich um die ebenso lebensumfassende, weiteste Verschiedenheit und Getrenntheit von ihr, um ihre fassungslos innerste, einzigartig intimste Nähe und ihre ebenso fassungslos weiteste, allgemeinste, äußerste Ferne.

 Verbundenheit und Gleichheit mit Großer Selbstverwirklichung zeigen sich in den menschlich erweiterten und sich fortwährend erweiternden einzelnen und gemeinsamen fassbaren und fassungslosen Möglichkeiten und entsprechender bedingter und bedingungsloser, verhältnismäßiger und unverhältnismäßiger Wahrnehmungen und Gestaltungen eigener und anderer, einzelner und gemeinsamer Selbstverwirklichungen.

 Verschiedenheit und Getrenntheit von Großer Selbstverwirklichung zeigen sich zum einen darin, dass das eigene Leben niemals einzig eins ist, sondern immer eins und anderes, einzelnes und gemeinsames Leben mit allen anderen, einzelnen und gemeinsamen Selbstverwirklichungen, – und dass dieses einzelne und gemeinsame Leben niemals einzig attraktiv und einzig wohltuend ist, sondern immer attraktiv und zugleich anders als attraktiv, anziehend und abweisend, niemals einzig wohltuend, sondern immer wohltuend und zugleich anders als wohltuend, immer zugleich wohltuend und wehtuend.

einzeln und gemeinsam

Mit diesem Wissen leben erwachsene Menschen selbstbewusst und selbstbestimmt ihr Leben innerlich und äußerlich als jeweils einzigartige, einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichung; jeden einzigartigen einzelnen Menschen gibt es nur durch (zwei allgemein verschiedene) andere und gemeinsam mit (zahllosen) anderen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen außer ihm; – mich, „meinen Körper“ gibt es ebenso nur (allgemein zweifach) verschieden angelegt und gemeinsam mit (zahllosen) anderen, menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen „kleineren“ und „kleinsten“ Selbstverwirklichungen in mir. „Ich“ ist innerlich und äußerlich immer zugleich „Wir“, – in einzeln jeweils einzigartiger Weise, als einzigartige, fortwährend sich verändernde „Mischung“ allgemeiner Eigenarten aller anderen Selbstverwirklichungen.

wohltuend und wehtuend

Mit diesem Wissen leben erwachsene Menschen ihr Leben ebenso selbstbewusst und selbstbestimmt einzeln und gemeinsam als wohltuende und wehtuende Selbstverwirklichung,  – im gleichzeitigen Wissen darum, dass sie beides, Wohltun und Wehtun fassbar und fassungslos vermehren und verringern können, – und dass es ihnen mit dem Erkennen der Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung freigestellt ist, einer weiteren Teilhabe an ihr mehr oder weniger zuzustimmen, dass sie frei darin sind, bedingungsloses Wohltun vermehren und damit Wehtun verringern zu wollen – oder bedingungsloses Wohltun zugunsten irgendeines bedingten Wohlseins und Wohltuns zu verringern und damit Wehtun zu vermehren.

….bis auf den („ersten“ und) „letzten Augenblick“

Zum menschlich erwachsenen Wissen um das Verhältnis zu Großer Selbstverwirklichung gehört es ebenso, dass sich der Attraktion Großer Selbstverwirklichung nicht entkommen lässt, auch bei aller Freiheit, bei aller noch so großer Zurückweisung oder Ablehnung einer Teilhabe, – es gibt immer den „letzten Augenblick“ am Großen Ende, den – wie schon den „ersten“ – noch nie jemand selbst erlebt hat, in dem möglicherweise das „Erkennen“ einzigartig eigener Teilhabe nur etwas kürzer ist als ein fassungsloser, aber immerhin selbst erlebbarer und nachträglich fassbarer Augenblick – und der darum auch keinerlei fassbare Wirkung zur Folge haben, nicht „überlebt“ werden kann, –

(und wo das eigene „Erkennen“ vielleicht einfach nur wieder gänzlich eins ist mit einer einzig fassungslosen, einzigartigen „Selbsterkenntnis“ Großer Selbstverwirklichung, – und der „erste Augenblick“ wäre dann ebenso eine solche einzig fassungslose, einzig überflüssige, einzigartig eine „Selbsterkenntnis“ Großer Selbstverwirklichung, die in einem etwas längeren als einzig fassungslosen Augenblick zugleich eine „andere“, von sich gelöste Selbsterkenntnis ist und damit zugleich fassbare Wirkungen „zeitigen“, als einzigartig neue, „zeitweilig“ andere, anfänglich-endliche, von sich und in sich unterschiedene und mit sich und untereinander verbundene, einzelne und gemeinsame Selbsterkenntnis Großer Selbstverwirklichung „wirklich“ und „wirksam“ werden kann.)

Der Grund für eine eigene, selbst bewusste Zurückweisung jeglicher weiteren eigenen Teilhabe an allen anderen, einzelnen und gemeinsamen Selbstverwirklichungen, eine eigene „Rückgabe“ des ganzen eigenen Lebens liegt immer in einem – selbst und durch andere bewirkten – Wehtun, das zumeist nach längerem „Hin und Her“ unerträglich geworden ist. Es ist keine Zurückweisung eigener Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung; in vielen Situationen ist es nachträglich belegbar, dass es noch unmittelbar vor dem letzten Augenblick – in einer Art „gnädigem Entgegenkommen“ eine neue, neu „erwachsene“, eigene und freie Zustimmung zur Teilhabe an ihr gegeben hat.

Großes Wünschen

Mit dem Erkennen einzigartig eigener lebensumfassend freigestellter Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung, dem Wissen um die Verbundenheit, die Gleichheit mit ihr und die Verschiedenheit, Unterscheidung von ihr ist das Wünschen, sind einige Große und zahllose größere und kleinere Wünsche in die Welt gekommen. Zuallererst sind es Wünsche nach Vermehrung und nach Dauer dieser Großen Augenblicke und der ihnen unmittelbar folgenden wohltuend anregenden und beruhigenden Wirkungen. Dieses Wünschen ist eine lebensumfassende Erweiterung des körperlichen Begehrens, der körperlichen Wünsche nach Vermehrung und Erweiterung der selbst zu bewirkenden „kleinen“ Hoch-Zeiten mit ihren fassungslosen „kleinen“ Augenblicken…

ein einziger höchster Wunsch – unerfüllbar

Ein höchster, größter Wunsch ist und bleibt dabei in diesem Leben gänzlich unerfüllbar: der Wunsch nach Dauer dieser fassungslosen Augenblicke eines direkten Erkennens und Erlebens einzigartig eigener Teilhabe an einziger und einzig allgemeiner, einzig attraktiver, einzig wohltuender Großer Selbstverwirklichung. Dieser Wunsch ist gänzlich „unverhältnismäßig“, seine Erfüllung in den Weisen dieses Lebens ganz unmöglich. Die „Dauer“ eines solchen Augenblicks direkter Teilhabe kann es einzig um den Preis des ganzen Lebens geben, – mit einem „Augenblick“, der nochmal „kürzer“ oder „länger“ ist als ein ohnehin schon fassungsloser Augenblick. Mit einem solchen nur etwas länger oder kürzer „dauernden“ „Augenblick“ ist jegliche „Dauer“ aufgehoben, gibt es „dauerhaft“ nichts zu halten, nichts zu fassen, nichts zu spüren, nichts zu erleben, nichts zu überleben.   Eine Erfüllung dieses Wunsches gibt es nur ohne die sowieso schon gänzlich fassungslosen Augenblicke vom eigenen, einzelnen und gemeinsamen Anfang und Ende….

Bei aller Unerfüllbarkeit ist dieser Wunsch nach dauerhafter Teilhabe an einer einzigen, einzig bedingungslosen, einzig attraktiven, einzig wohltuenden Großen Selbstverwirklichung mit dem ersten Erleben und Erkennen dieser Teilhabe als bleibend höchster Wunsch in jedem menschlich erwachsenen Leben verankert. 

zwei höchste Wünsche – unerfüllbar und erfüllbar

Neben diesem einzigen und einzig höchsten, einzig unverhältnismäßigen und gänzlich unerfüllbaren Wunsch nach Dauer dieser Augenblicke gibt es einen zweifach höchsten verhältnismäßigen und unverhältnismäßigen Wunsch, zwei verschiedene und unauflöslich miteinander verbundene höchste Wünsche. Sie knüpfen an das Erleben erster Wirkungen der fassungslosen Augenblicke an.

Es sind Wünsche nach Vermehrung unmittelbar erster, fassbarer und fassungsloser, bedingter und bedingungslos wohltuender Wirkungen nach diesen Großen Augenblicken, Wünsche nach Vermehrung überflüssiger, bedingungslos wohltuender Wahrnehmungen, Anerkennungen und Gestaltungen eigener und anderer, einzelner und gemeinsamer Verschiedenheit und Verbundenheit in den wohltuenden und wehtuenden, erweiternden und einschränkenden, überflüssigen und „not-wendigen“ Verhältnissen und Bedingungen dieser Welt und dieses Lebens.

Durch das Erkennen lebensumfassend freigestellter Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung als einzeln verschiedenes, aber unauflöslich zusammengehöriges Erleben einzigartig eigener, bedingungslos wohltuender Verschiedenheit und Verbundenheit des ganzen eigenen Lebens von und mit allen und allem anderen, als Erleben von Großer Freiheit und von Großer Liebe, werden diese Wünsche noch mal mehr im menschlich erwachsenen Leben verankert.

Als Wünsche nach dauerhafter einzig wohltuender Verschiedenheit und Verbundenheit, nach einziger und einzig Großer Freiheit und nach einziger und einzig großer Liebe sind sie unerfüllbar;

aber als immer wieder neue Erweiterungen bedingungsloser und bedingungslos wohltuender und wohlwollender Wahrnehmung, Anerkennung und Gestaltung gegebener und bestehender Unterschiede und Verbindungen sind diese beiden Wünsche sehr wohl einzeln und gemeinsam selbst erfüllbar. Als zwei höchste – und höchst wirksame Wünsche nach Vermehrung einzelner und gemeinsamer Erfahrungen von Großer Freiheit und von Großer Liebe sind sie von Beginn menschlicher, menschlich erwachsener Selbstverwirklichung an weitester Impuls und Antrieb allgemein erwünschter, menschlich erwachsener Lebendigkeit und Selbstverwirklichung, –
auch wenn die Erfüllung dieser Wünsche nicht davon befreit ist, dass auch sie wohltuende und wehtuende Wirkungen haben, und dass auch sie immer mal wieder miteinander „konkurrieren“.

endlos erweiterbar: selbst erfüllbare Wünsche

Mit den Großen Wünschen sind zugleich unzählige andere, größere und kleinere Wünsche gegeben. Sie können sich an alle einzelnen und gemeinsamen Gegebenheiten dieser Welt und dieses Lebens als Wünsche nach ihrer möglichst wohltuenden Vermehrung heften. Und aufgrund der menschlich erweiterten Verbundenheit mit Großer Selbstverwirklichung ist die Möglichkeit zur Verwirklichung von zunächst Unmöglichem und „nur“ Erwünschtem, zur eigenen Erfüllung aller möglichen und unmöglichen Wünsche unendlich erweitert.

wohltuende und wehtuende Wirkungen

Dabei wird dann nur zu gerne übersehen, dass alle  Erfüllungen selbst erfüllbarer Wünsche nie einzig wohltuend,  sondern in jeweils unterschiedlichen Gewichtungen immer beides sind und bleiben – wohltuend und wehtuend.

Und noch dazu gibt es aufgrund der Attraktion des höchsten Wunsches eine Tendenz, in den verhältnismäßigen Bedingungen, in denen es immer eins und anderes gibt, das eine oder andere zum „einzigen“, zum besten, höchsten, besseren und höheren und das andere als schlechter oder gar als „nichtig“ und als „auszuschließendes“ zu gewichten.

Und je mehr bedingte Einzelheiten oder einzelne Gemeinsamkeiten zum bedingungslos einzigen und „einzig Wahren“,  „Höchsten“, „Größten“ deklariert werden, zu einzig wahrer, einzig wohltuender Verschiedenheit  und/oder Verbundenheit, umso wehtuender sind die Wirkungen.

Je weniger in verhältnismäßigen Bedingungen eine Seite eines Verhältnisses  zum  „einzigen“ erklärt und als Wichtigstes, Bestes, Besseres  wahrgenommen und gestaltet wird, umso  geringer fallen die wehtuenden Wirkungen aus.

Je mehr Einzelheiten und einzelne Gemeinsamkeiten, die es immer nur im Verhältnis zu anderen Einzelheiten und Gemeinsamkeiten gibt, in ihrer unverhältnismäßigen, bedingungslosen Einzigartigkeit wahrgenommen und gestaltet werden, umso größer fallen die wohltuenden Wirkungen aus.

Unterscheidungen – Verbindungen

Und so gehört es zu den wichtigsten und schwierigsten Aufgaben menschlich erwachsener Lebendigkeit,  immer wieder neu die zahllosen selbst erfüllbaren Wünsche von den beiden höchsten,  „wirklichen“ und “eigentlichen“, selbst und nicht selbst zu erfüllenden Wünschen wie ebenso vom einzigen und einzig einen, wirklichsten und zugleich unwirklichsten, gänzlich unerfüllbaren  höchsten Wunsch zu unterscheiden – und sie immer wieder neu miteinander in Verbindung zu bringen.

Und vielleicht sind wir gerade in unseren näheren und nächsten Verbindungen miteinander  hauptsächlich dazu da, um uns gegenseitig immer wieder neu in ganz besonderer – und so überhaupt nicht immer einfacher und leichter Weise – an unsere „wirklichen“ und „eigentlichen“, weitesten und tiefsten Lebenswünsche zu erinnern.

Entgegengehen und Entgegenkommen

Auch wenn die mögliche Erfüllung selbst beider höchster Lebenswünsche nicht davon befreit ist,  immer zugleich wohltuende und wehtuende Wirkungen zu haben, und auch sie immer mal wieder miteinander „konkurrieren“ können, so ist und bleibt das Nachgehen dieser beiden höchsten Wünsche  sehr wohl auch immer eine indirekte Annäherung an den einen höchsten, aber zugleich selbst gänzlich unerfüllbaren Wunsch nach dauerhafter Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung.

Und das Nachgehen dieser Wünsche ist wie ein Entgegengehen, ein Entgegenleben, – ein Entgegengehen, dem manchmal dann auch ein spürbares Entgegenkommen folgen kann, – und tatsächlich ist es im nachträglichen Blick auf die verschiedensten Lebenswege immer wieder neu belegbar, dass zumindest den unplanbaren Erfahrungen fassungsloser Augenblicke Großer Freiheit und Großer Liebe immer ein vermehrtes bedingungsloses und bedingungslos wohltuendes und wohlwollendes  Wahrnehmen und Gestalten gegebener Verschiedenheiten und Verbundenheiten vorausgegangen ist.

Erinnerungen und Ermunterungen: „kleine“ und „Große“ Hoch-Zeiten  

„Kleine“, alltägliche, selbst zu bewirkende und „Große“, seltene, nicht selbst zu bewirkende Hoch-Zeiten des Lebens sind im menschlich erwachsenen Leben immer wieder neue Erinnerungen an das eigene Wissen um die einzigartig eigene Teilhabe an Großer Selbstverwirklichung, Erinnerungen an die wirklichen und eigentlichen Wünsche, Ermunterungen und Ermutigungen zu immer wieder neuen Erweiterungen erwünschter eigener, einzelner und gemeinsamer Teilnahme an ihr, zu immer wieder neuen Erweiterungen einzeln und allgemein erwünschten menschlich erwachsenen Lebens und Zusammenlebens.

Eigene Vermehrungen des wohltuenden Erlebens, das sich in den Hoch-Zeiten nach dem Erleben dieser Augenblicke fast wie selbstverständlich mit gegeben zeigt, Vermehrungen selbstgewisser, bedingungslos wohltuender Zustimmungen zu Großer Selbstverwirklichung wie ebenso Vermehrungen selbstbewusster, bedingungsloser und bedingungslos wohltuender und wohlwollender Wahrnehmungen, Anerkennungen und Gestaltungen, – diese Vermehrungen von selbstgewissem, selbstbewusstem „höchstem“ Loben, Preisen und Entgegenleben, die sind auch in allen flacheren und niedrigeren Zeiten möglich – und sind und bleiben endlos erweiterbar.

 

(3) Große, große/kleine Selbstverwirklichung(en)
                       wie im Einzelnen/Gemeinsamen – so im einzig Allgemeinen

 Zur Beschreibung eines fassungslosen Erlebens, das jedes mal Auslöser und Grundlage ist für die Hoch-Zeiten im menschlich erwachsenen Leben,   verwende ich ein bislang zumeist auf „individuelle Selbstverwirklichung“ bezogenes Reden von „Selbstverwirklichung“ und weite es auf die weiteren und weitesten Zusammenhänge aus, um die es in diesem Erleben und den ihm folgenden Hoch-Zeiten des Lebens immer geht.

So wird dieses Erleben beschrieben als punktuelles Erkennen lebensumfassender, einzigartig eigener Teilhabe an einer einzig fassungslosen, einzigen und einzig allgemeinen Großen Selbstverwirklichung, in der alle einzelnen und gemeinsamen menschlichen, planetarisch-natürlichen und universellen Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens zusammengehören, aufgehoben und getragen sind.

Im Folgenden noch einige Erläuterungen zu „Großer Selbstverwirklichung“ und ihrem Verhältnis zu allen möglichen „kleineren und größeren Selbstverwirklichungen“.

Darin wird insbesondere eine Ähnlichkeit von Großer Selbstverwirklichung und einzelner menschlicher Selbstverwirklichung vorgestellt.

Großes Ich/Wir einzig einzeln/allgemein, einzig Ich/Wir –

Das „Selbst“ der Großen Selbstverwirklichung kann verglichen werden mit dem „Selbst“ einer einzelnen menschlichen Selbstverwirklichung – und mit dieser eingebildeten Instanz einzelner menschlicher Selbstverwirklichung, die wir ab irgendwann „Ich“ nennen und von deren Warte aus einzelne erwachsene Menschen „selbstbewusst“ „ich“ sagen, von „sich selbst“, vom ganzen „eigenen“ Leben und von der „eigenen“ Selbstverwirklichung sprechen.

In diesem Vergleich ist das „Selbst“ der einzigen und einzig allgemeinen Großen Selbstverwirklichung ein unvorstellbares, ein einziges „Großes Ich“, einzig eins, ein einzig Einzelnes, – und zugleich ein einziges „Großes Wir“ einzig allgemein, eine einzige Allgemeinheit, die nicht mehr von einer anderen Allgemeinheit unterschieden und mit ihr verbunden ist.

großes/kleines ich und wir, einzeln und gemeinsam,

in seiner verhältnismäßigen Teilhabe an diesem einzig unverhältnismäßigen Großen Ich/Wir ist menschliches „ich“ einerseits gleich mit ihm – eine unverhältnismäßig große Einzelheit, einzigartig eins – und zugleich von ihm verschieden, anders als eine einzige Einzelheit, als einzig ich: eins und anderes, einzeln und gemeinsam, ich und wir, – mich als eine Einzelheit gibt es immer nur mit zahllosen anderen Einzelheiten zusammen, einzeln und gemeinsam, als „ich“ und „wir“, innerlich und äußerlich, – mich gibt es nur durch zwei andere, mit zahllosen anderen Menschen zusammen, meinen Körper gibt es nur mit zahllosen anderen, kleineren und größeren natürlich-universellen Einzelheiten und Gemeinsamkeiten, in mir, außer mir, – und auch jede Gemeinsamkeit ist nie „einzig“, sondern immer eine und eine andere Gemeinsamkeit, mit anderen Gemeinsamkeiten zusammen; meine einzigartig „eigene“ Selbstverwirklichung ist immer einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichung.

Große – große/kleine Zugaben

Dieser Vergleich von „Großem Ich/Wir“ und „großem/kleinem ich und wir“ kann ausgeweitet werden auf einzelne, voneinander verschiedene und miteinander verbundene Weisen ihrer Selbstverwirklichung:

so wie vorgeburtliche, kindlich-jugendliche und erwachsene Weisen in einer einzigartigen, einzelnen und gemeinsamen erwachsenen menschlichen Selbstverwirklichung zusammengehören, so gehören universelle, planetarisch-natürliche und menschliche Weisen in einer einzigen und einzig allgemeinen „Großen Selbstverwirklichung“ zusammen, sind in Eigenarten und Weisen ihrer wechselseitigen Teilhabe vergleichbar:

Eigenarten

– So wie jedes Wachsen, jede Zunahme und Erweiterung einer menschlich einzigartigen einzelnen und gemeinsamen Selbstverwirklichung nach einem bedingungslosen Anfang eine bedingungslose Zugabe ist, – so ist jede Zunahme und Erweiterung aller einzelnen und gemeinsamen universellen und planetarisch-natürlichen Selbstverwirklichungen nach einem bedingungslosen Anfang eine bedingungslose Zugabe. Jede Selbstverwirklichung ist zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort eine einzigartige, einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichung, mit Anfang und Ende, von allen anderen einzelnen und gemeinsamen Selbstverwirklichungen unterschieden und mit ihnen verbunden.

– So wie vorgeburtliche, kindlich-jugendliche und erwachsene Weisen einer menschlichen Selbstverwirklichung zwar erwünscht, aber nicht notwendig aufeinander folgen und darin voneinander unabhängig, bedingungslos verschieden sind, „frei“, „frei gelassen“ und nicht auf das nächste „angewiesen“ und verwiesen, so folgen auch universelle, planetarisch-natürliche und menschliche Weisen möglicherweise ähnlich erwünscht, aber auf jeden Fall nicht notwendig aufeinander und sind von der nächsten „Zugabe“ unabhängig, bedingungslos verschieden, „frei“ und nicht auf sie „angewiesen“ und verwiesen.

So wie in erwachsener einzigartig eigener, einzelner und gemeinsamer Selbstverwirklichung die zeitlich aufeinander folgenden, bedingungslos voneinander verschiedenen vorgeburtlichen, kindlich-jugendlichen und erwachsenen Weisen zugleich stets gegenwärtige und neue, veränderliche und lebendig bleibende Teile einer einzigartigen Selbstverwirklichung sind, so sind auch die zeitlich aufeinander folgenden, bedingungslos verschiedenen universellen, planetarisch-natürlichen und menschlichen Weisen zugleich stets gegenwärtige und neue, veränderliche und lebendig bleibende Teile einzig einziger und einzig allgemeiner Großer Selbstverwirklichung.

Teilhaben

Vorgeburtliche, kindlich-jugendliche und erwachsene Selbstverwirklichungen haben in ähnlich unterschiedlichen Weisen Teil Anteil an allen anderen Selbstverwirklichungen, an ihrem Anfangen und Enden, an ihren Verschiedenheiten und Verbundenheiten, ihren Unterscheidungen und Verbindungen wie ebenso an Großer Selbstverwirklichung und ihren fassungslosen anfangs- und endlosen Wirkungen.

– universelle Selbstverwirklichungen sind wie menschlich vorgeburtliche Selbstverwirklichungen einzig einzeln-gemeinsame Selbstverwirklichungen, in einzeln-gemeinsamer Teilhabe an allen anderen einzeln-gemeinsamen Selbstverwirklichungen und an ganz anderer, einzig einen Großen Selbstverwirklichung, in der sie in wechselseitigen Wirkungen anfangs- und endlos angefangen und beendet, mehr und weniger voneinander unterschieden und miteinander verbunden werden.

– planetarisch-natürliche Selbstverwirklichungen sind wie menschliche, kindlich-jugendliche Selbstverwirklichungen einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichungen, in einzeln und gemeinsam „eigener“ Teilhabe an allen anderen Selbstverwirklichungen und an Großer Selbstverwirklichung, in der sie in Verbindung mit anfangs- und endlosem universellen bzw. vorgeburtlichen Weisen in zunehmendem Selbstbewusstsein (sich in ihrer eigenen „Art“und alles mögliche andere) selbst anfangen und beenden, mehr und weniger (sich selbst und andere/s) unterscheiden und verbinden können;

– menschlich erwachsene Selbstverwirklichungen sind einzelne und gemeinsame Selbstverwirklichungen, in selbst bewusster eigener, lebensumfassend einzigartiger und freigestellter Teilhabe an allen anderen Selbstverwirklichungen und an Großer Selbstverwirklichung, in der sie in Verbindung mit universellen und planetarisch-natürlichen bzw. vorgeburtlichen und kindlich-jugendlichen Weisen sich selbst und andere/s in allen möglichen und unmöglichen, fassbaren und fassungslosen, wohl- und wehtuenden, mehr und weniger attraktiven Weisen anfangen und beenden, unterscheiden und verbinden können.

 

Ausblick

Im Rahmen dieser Vorstellungen kann jede einzelne und gemeinsame – und jede menschlich erwachsene, neu selbstbewusste – Selbstverwirklichung als einzigartige Weise Großer Selbstverwirklichung vorgestellt und wahrgenommen werden.

Und nach und mit universeller „Schwangerschaft“, planetarisch-natürlichem, „kindlichen“ Wachsen, und natürlich-menschlichem, „jugendlichen“ Erwachsenwerden kann die gemeinsame menschliche, menschheitliche Selbstverwirklichung von Beginn an als erwünschtes „Erwachsensein“ Großer Selbstverwirklichung wahrgenommen werden, bei dem es „uns allen“ und jeder, jedem Einzelnen freigestellt ist, ob – und wenn ja wie wir alle gemeinsam, in jeweils einzeln und gemeinsam einzigartiger Weise diesem Wunsch entsprechen wollen. –

Und auch darin ist und bleibt jeder neue Augenblick, sind und bleiben wir und alle anderen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Selbstverwirklichungen dieser Welt und dieses Lebens eine einzige, einzig bedingungslose Zugabe, einzig einfach überflüssig, einfach nur geschenkt.